Provokation

Und wieder ein Wort aus dem Lateinischen: provocare – hervorrufen. In der Römischen Antike verstand man unter der „Provocatio“ das Recht jedes römischen Bürgers, der von einem Beamten zum Tod (oder zu einer Prügelstrafe) verurteilt wurde, bei der Volksversammlung Berufung gegen das Urteil einzulegen.
Grundsätzlich versteht man heute unter Provokation ein bewusstes Reizen, das natürlich eine (meist heftige) Reaktion hervorrufen soll.
In der initiativen Kulturarbeit ist die Provokation gewissermaßen als Werkzeug nicht wegzudenken, da hier die Möglichkeit besteht immer wieder mit kleinen spitzen Stichen aufzurütteln und somit Diskussion und Kommunikation verstärken.
Ergänzend möchte ich hier noch bemerken, dass Provokation auch als ein Begriff in der Medizin, im staatsrechtlichen sowie im militärischen Sinne verwendet wird.

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