(lat.medius = das Mittlere, der Vermittelnde). Medien sind demnach VermittlerInnen von etwas durch etwas (Medium) an jemanden. Eine Einleitung zu Medienwissenschaften: „Wie immer man sich der Bestimmung was Kultur sei, annähert, eines ist in den Entwicklungen der Moderne deutlich zu Tage getreten: In keinem Fall ist Kultur denkbar ohne Medien.“ (Nun die Medienwissenschaften müssen das so schreiben)
Medien sind nicht auf Repräsentationsformen wie Theater und Film, nicht auf Techniken wie Buchdruck und Internet, nicht auf Symbole wie Schrift, Bild oder Zahl reduzierbar und doch in alle dem enthalten und bedeutsam.
Medien vermitteln oder speichern nicht nur sondern sie strukturieren diese Informationen auch. „The medium ist the message“ [Marshall McLuhan]. Das Medium ist die Botschaft, das Medium bestimmt unsere Lage oder das was wir wissen, wissen wir durch Medien.
Im Feld der Kultur sind wir mit so genannten „Medien-Ereignissen“ konfrontiert. Mit Ereignissen, die durch Medien kommuniziert werden. bzw, sich durch Medien kommunizieren und indem sich Medien selbst als gesonderte Ereignisse mit vermitteln. Medien machen hörbar, lesbar, sichtbar, wahrnehmbar, aber immer mit einer Tendenz selbst nicht wahrnehmbar zu sein. Demokratien im Zeitalter der Massenmedien: Internt, Fernsehen, Rundfunk, … (siehe Öffentlichkeiten).