Kulturpolitik

Verstehe ich als Rahmenhandlung über Kultur. Kulturpolitik beschreibt Akte der Handlungen, die sich „irgendwie“ auf „Kultur“ auswirken. Auswirken insofern sie beschreiben: „Was ist Kultur“, „Wer hat Kultur“, „Wer tut Kultur“, usw. Rahmungen können jederzeit auch bearbeitet werden. Kulturpolitik beschreibt ein Feld des Handlungsrahmen und der Handlungsmacht innerhalb von Kultur-en. Das macht Kulturpolitik. Jene die politisch, zielgerichtet handelnd die Rahmungen von „Kultur“ bearbeiten sind kulturpolitisch Tätige. Ergo sum sind alle, die sich für kulturpolitisch tätig halten KulturpolitikerInnen. Als Staate Österreich sind dies Massen von Individuen, Vereinen und Institutionen, sehr viele BeamtInnen und MinisterInnen
wenige…
Oft wird auch verstanden, wenn Kultur gehandelt wird: „Wir haben eine schöne Kultur – sehr schön die Kultur. Wollen sie ein Stück davon?“ Ich hingegen bevorzuge die Handlungen, Deformationen und Kritiken am Begriff „Kultur“ als kulturpolitisch tätige zu beschreiben (siehe oben). Es ist nicht immer leicht Kulturpolitisch tätig zu sein. „Was ist Kultur/politik?“ – hängt auch von der Begriffsdefinitionen von Politik und Kultur ab. In diesem Sinne gibt Kulturpolitik Rahmen für gesellschaftlichen Beziehungen, Handlungen in/und kulturelle Räume vor. Kultur ist demnach auch ein Streitfeld in dem unterschieden wird, wer Kulturtätig sein darf und wer nicht: tätig um Rahmenhandlungen und Handlungsrahmen zu definieren. In Österreich sind das dann doch nicht alle, die hier leben. Dies führt weiter zu den Begriffen: Gesellschaft, Identität, Öffentlichkeit, Migration, Partizipation, usw.

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Kulturpolitik

die Politik der Kultur? oder die Kultur der Politik?
ist Kultur politisch? darf sie es sein, oder soll bzw. muss sie es gar sein?
hat Politik Kultur? und was ist das eigentlich, ‘Kultur?’
„Zivilisation ist, wenn man eine Klobürste besitzt. Kultur ist, wenn man sie auch benutzt.“
Klobürstenpolitik also? mitnichten.
denn Kultur will nicht in erster Linie sauber machen, sondern Spuren hinterlassen, im besten Fall sogar ordentlich Staub aufwirbeln, und sei es nur in den Köpfen…
Kulturpolitik ist das Regelwerk, das entscheidet, wer wo wann was wie – über die klassische Pflege von Kulturgütern hinaus – darstellen darf, in dem also die Grundbedingungen für den gesamten Kulturbetrieb und dessen staatliche Förderung festgesetzt werden. Vor allem im Bereich der Förderungen ist es oft richtungweisend, wer Unterstützung erhält und wem diese verwehrt bleibt. Medienpolitik ist ein Instrument, das den Zugang zu Öffentlichkeiten steuern kann und somit auch ein wichtiges Machtinstrument der Kulturpolitik.

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Kulturpolitik

:Eine Konnotation davon ist für mich Handeln des Staates im Bereich der Kunst das aber hängt mit den theoretischen Konzepten von Politik und Kultur zusammen, was KP ist. Bildung, Kunst/Kultur, Religion, Medien, rechtliche Rahmensetzungen für Kulturbetrieb, Brauchtum, histor-trad Kultur.. Schaffen einer ideologisch-nationalen Klammer…Aufrechterhaltung dieser Klammer, Tourismuswerbung, Machterhalt. Salzburger Nockerl, Linzer Torte, Fiaker, Mozartismus, Anlassgesetgebungen á la Fahnen auf Autos während der Fussball EM…. – Ein echter Wiener geht nicht unter….
Moraksche Kulturpolitik, Kultur zum Gegenstand von Managment machen, Sponsoring, Linz 09, nette Projekte, Intendanten, Initiative Kulturarbeit setzt auch auf dieser Ebene an und setzt sich für größeren weitergehenden Pluralismus und Vielfalt ein. Ist an gesellschaftlicher Weiterentwicklung interessiert, fasst Kultur und Kulturpolitik weiter auf, denn als Kulturverwaltung und Bewahrung von vorhandenem. Kulturpolitik bezeichnet in einem engeren Verständnis alles Handeln eines Staates im Bereich der Kunst (bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Literatur). In einem weiteren Verständnis umfasst Kulturpolitik jegliche Form gesellschaftlicher Beziehungen.Eine exakte Definition der Kulturpolitik hängt von den jeweils zugrundliegenden theoretischen Konzepten von Kultur und Politik ab.*

* Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturpolitik

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Kulturpolitik

Der Begriff Kulturpolitik umfasst das Handeln eines Staates im Bereich der Kunst, Kultur, Bildung sowie Wissenschaft und Religion. Die Akteure der Kulturpolitik sind nicht nur PolitikerInnen sondern auch Vereine, Stiftungen, Privatpersonen und KünstlerInnen.
In Österreich gibt es zur Zeit wieder ein eigenes Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, also eine eigene politische Institution für den Bereich der Kulturpolitik.
Die Kulturpolitik beeinflusst durch ihre Macht über staatliche Gelder für Kulturaktivitäten, maßgeblich die Kunst- und Kulturturproduktion eines Landes. Eine ihrer Hauptaufgaben ist daher auch die Kulturförderung. Welche Kultur dabei als förderungswürdig angesehen wird, liegt dabei teilweise in den Händen einzelner Beamter oder PolitikerInnen, teilweise auch in den Händen von Kulturbeiräten, die in Fördersitzungen Kulturbudgets unter Institutionen verteilen. Gefördert werden kulturelle Institutionen wie Galerien, Museen und Theaterhäuser sowie Kulturschaffende Einzelpersonen (KünstlerInnen, SchriftstellerInnen) und Kulturvereine.
Die Kulturpolitik wird von Staaten auch oft als Export- und Repräsentationsgut nach außen verwendet. Dieses Kulturbild im Ausland verzerrt dabei aber oft die kulturelle Wirklichkeit, da viele kulturelle Minderheiten (Subkulturen) dadurch untergehen.

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Kulturpolitik

Kultur (lat.), ursprüngl.  „Ackerbau“, später allg. „Veredelung“, „Pflege“, „Vervollkommenung“(Karl-Heinz Hillmann, Wörterbuch der Soziologie S.460)

Politik (von Polis) die, 1) staatl. oder auf den Staat bezogenes Planen und Handeln; als Staats P. zur Verwirklichung der Staatszwecke (Macht, Frieden, Gerechtigkeit, Wohlfahrt, Kultur, u.a.) (Der Volksbrockhaus S. 631)

Kulturpolitik bedeutet die Beschäftigung mit Kultur auf politischer Ebene in all ihren Formen und Facetten. Das weite Feld der Kulturpolitik kann den Kampf eines kleinen Vereines um dessen Recht auf Plakatflächen im öffentlichen Raum genauso umfassen, wie die von der Kulturministerin in die Wege geleitete Nachbesetzung des Direktors/der Direktorin des Kunsthistorischen Museums in Wien. Kurz gesagt: Kulturpolitik ist das Schaffen, Bewahren oder Verändern von Rahmenbedingungen für Kultur in ideologischer, ästhetischer, ökonomischer, sozialer oder struktureller Hinsicht in einem gesellschaftlichen Kontext. Kulturpolitik wird von den traditionellen politischen Akteuren (Partei, Politikerinnen, Körperschaften,…) betrieben, aber auch von alternativen politischen Positionen, wie Szenen, Initiativen, Medien oder Einzelpersonen. Auch mächtige Institutionen (große Museen, Linz09-Gmbh,…) stellen de facto kulturpolitische Akteure dar, da sie durch ihr Verhalten kulturpolitische Rahmenbedingungen setzen und verändern.
Im Kleinen zielt Kulturpolitik oft auf eine alternative, auch gesellschaftlich verändernde oder bewahrende Funktion ab, im Großen bedeutet sie ein Abstecken der Rahmenbedingungen in denen Kultur sich bewegen soll bzw. darf. Es geht primär um die Macht, die Bedingungen innerhalb der Kultur bestimmen bzw. abstecken zu können und um das kulturelle Feld als ganzes.

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Kulturpolitik

Kulturpolitik bezeichnet die Tätigkeit vor allem des Staates wie auch bestimmter Organisationen auf dem Gebiet der Bildung, Wissenschaft und Kunst.

Kulturpolitik ist daher immer stark abhängig von den amtierenden PolitikerInnen und Kulturschaffenden.

Eine Hauptaufgabe der Kulturpolitik besteht in der Verteilung von Fördergeldern einerseits an staatliche Institutionen wie Museen, Theater usw., andererseits an Vereine, Privatpersonen und KünstlerInnen, sowie der Schaffung von rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Das Ideal wäre die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Vergabe von Förderungen und der Diskurs darüber. Das dem sehr oft nicht so ist, wissen wir leider.

In den Nachkriegsjahren stand die Finanzierung des repräsentativen Hochkulturbetriebes des „neuen“ Österreichs im Vordergrund. Erst in den 70er Jahren wendeten sich Teile der Politik der Sub-und Jugendkultur zu. Die initiative Kulturpolitik der Kreisky-Ära schuf Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kulturschaffenden außerhalb der Hochkultur, mehr Transparenz in der Verteilung und es wurde das „Gießkannenprinzip“ entwickelt um eine möglichst breite Kulturförderung zu gewährleisten. Die Finanzierungsmittel für Kultur wuchsen bis in die 90er Jahre zwar kontinuierlich an, die größten Teile der Förderungsbudgets sind aber fix zugeordnet und kaum verhandelbar. Es gibt außerdem eine Verschiebung der kulturpolitischen Aufmerksamkeit in Hinblick auf die wirtschaftspolitische Bedeutung des Kultursektors.
nach Zembylas/Tschmuck: Der Staat als kulturfördernde Instanz. S. 15-16.

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Kulturpolitik

Kulturpolitik legt die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb derer Kunst und Kultur stattfinden können fest. Demokratisch verfasste Gesellschaften garantieren hier Freiheitsgrundrechte, die in der Regel als klassische Abwehrrechte konstitutionell verankert sind. Dahinter steht ein offener Kulturbegriff, der sich selbst einer einengenden Definition und Begriffsfestlegung in Gesetzesform verwehrt und folglich in der politischen Praxis große Handlungsspielräume frei lässt. Nachdem der Bereich Kunst und Kultur stark von aktiver Förderung und direkten Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln abhängt, gibt es hier viele Mechanismen, die der staatlichen Kulturpolitik sowohl sachlich begründete als auch ideologisch motivierte Schwerpunktsetzungen ermöglichen. Transparenz in der Vergabe öffentlicher Mittel ist wünschenswert, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Kontrolle einzuräumen.

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Kulturpolitik

Kulturpolitik bezeichnet in einem engeren Verständnis alles Handeln eines Staates im Bereich der Kunst (bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Literatur). In einem weiteren Verständnis umfasst Kulturpolitik jegliche Form gesellschaftlicher Beziehungen.
Eine Hauptaufgabe der Kulturpolitik ist die Kulturförderung. Im traditionellen Verständnis der Kulturpolitik gehört hierzu die direkte Finanzierung öffentlicher Institutionen (z. B. Theater, Museen, Bibliotheken) und
privater Kulturschaffender (z. B. Filmförderung, Kunstvereine). Die finanzielle Variante der Kulturförderung
umfasst zudem die Vergabe von Preisen und Stipendien. Eine Förderung der Kulturfindet weiterhin durch die Schaffung rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen(z. B. Steuerrecht, Medienrecht, Sozialpolitik) statt.
Träger der Kulturpolitik sind nicht ausschließlich staatliche Institutionen, sondern auch private Institutionen wie Stiftungen, Vereine und Sponsoren. (Wikipedia)

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Kulturpolitik

Unter dem weiten Feld der Kulturpolitik verstehe ich die Beschäftigung auf politischer Ebene mit Kultur in all ihren Ausprägungen und Formen. Im Konkreten beinhaltet dies die staatliche Auseinandersetzung mit Kultur und die Aufrechterhaltung von Rahmenbedingungen, genauso wie das kulturpolitische Engagement von Einzelpersonen oder staatlich unabhängigen Gruppen.
Staatliche Kulturpolitik ist oft nur über das Ändern/Sichern/Schaffen von Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur präsent, Kulturpolitik hat aber „über die Sicherung der Rahmenbedingungen der Künstler/innen und Kultureinrichtungen hinaus – die Aufgabe, das diskursive Potential der Künste
für die Gesellschaft fruchtbar zu machen, indem sie gezielt das Subsystem Kultur und den Rest der Gesellschaft miteinander vermittelt. Aus dieser Grundidee ergeben sich einige Bestimmungen von Kulturpolitik, u.a. der Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik, als Politik der Anerkennung, als Gestaltung des Kulturellen, als aktivierende Diskurspolitik. (Max Fuchs, Wozu Kulturpolitik?, 2001)
Unter staatlicher Kulturpolitik sind unterschiedlichste Dinge zu verstehen – Förderpolitiken, personalpolitische Entscheidungen, genauso wie Events etc. Primär aber geht es um inhaltliche Auseinandersetzung mit Kultur und Gesellschaft – entscheidend ist, dass allen Entscheidungen auch immer Diskurse, Auseinandersetzungen voraus gehen. Warum werden bestimmte Förderungen an den Verein XY ausbezahlt, wie positioniert man sich wo, warum etc. Etwas das in Österreich und speziell auch in Oberösterreich definitiv fehlt – kulturpolitische Diskurse werden weder im Landtag noch vom Kulturreferenten geführt.

Jüngstes oberösterreichisches Beispiel für diesen Missstand ist das Kulturleitbild des Landes. „Es hätte angenommen werden können, dass über die Diskussion auch eine Änderung der kulturpolitischen Ausrichtung der Landespolitik passiert, oder zumindest Kulturpolitik im Landtag wieder Thema sein könnte. Ganz im Gegenteil aber verordnete sich das offizielle Oberösterreich mehr denn je ein kulturpolitisches Schweigejahr. Die Hülle Kulturleitbild stand ohnehin stellvertretend für die Auseinandersetzung. Diese Auseinandersetzung war aber keine Politische. Durch den Prozess des Kulturleitbildes wurde grundsätzlich – auch für die Beteiligten wahrnehmbar – festgehalten, dass Kulturpolitik in OÖ nur von der ÖVP gemacht wird. Kein/e PolitikerIn der/die nicht dem schwarzen Lager zuzurechnen wäre übernahm repräsentative Aufgaben in diesem Prozess. Damit wurde die Misere der oö Kulturpolitik, dass es hier nicht um politisches Ausverhandeln geht, deutlicher denn je. (Stefan Haslinger, Leitbilddemokratie!, KUPFZeitung 123/4/07).

Veröffentlicht in Birgit_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kulturpolitik

Kulturpolitik aus Wikipedia
Kulturpolitik bezeichnet in einem engeren Verständnis alles Handeln eines Staates im Bereich der Kunst (bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Literatur). In einem weiteren Verständnis umfasst Kulturpolitik jegliche Form gesellschaftlicher Beziehungen.
Eine exakte Definition der Kulturpolitik hängt vom jeweils zugrundliegenden theoretischen Konzept von Kultur und Politik ab.

Kulturpolitik lässt sich in fünf Hauptbereiche gliedern, die teilweise selbst wieder als eigenständige Politikfelder definiert werden:
Bildung einschließlich der Schulen und der Erwachsenenbildung.
Wissenschaft einschließlich des Hochschulwesens und der Forschung.
Kunst einschließlich des Schutzes und der Pflege von Kulturgütern.
Religionspolitik einschließlich des Verhältnisses von Staat und Kirche.
Medienpolitik einschließlich der Regelung von Presse und Rundfunk.
Rechtliche Rahmensetzung für den gesamten Kulturbetrieb
Kulturförderung & Schaffung von Rahmenbedingungen

Eine Hauptaufgabe der Kulturpolitik ist die Kulturförderung. Im traditionellen Verständnis der Kulturpolitik gehört hierzu die direkte Finanzierung öffentlicher Institutionen (z. B. Theater, Museen, Bibliotheken) und privater Kulturschaffender (z. B. Filmförderung, Kunstvereine). Die finanzielle Variante der Kulturförderung umfasst zudem die Vergabe von Preisen und Stipendien. Eine Förderung der Kultur findet weiterhin durch die Schaffung rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen (z. B. Steuerrecht, Medienrecht, Sozialpolitik) statt. Dadurch wird auch eine private Kulturförderung ermöglicht. Auf der Ebene des Bundes sind die Auswirkungen auf die Kulturarbeit durch die Gesetzgebungsaktivitäten größer als die Akzenten, die die direkte Kulturförderung setzt.

Mir stellt sich die Frage, grundsätzlich und überhaupt, wo bleibt in diesem reichen, privilegierten Land, die Förderung, Unterstütztung der KÜNSTLER, MUSIKER….
Derer, die eigentlich die Kunst machen. Ohne Ihnen gäbe es keine Kunst und Kultur
Und diese leben unter absolut prekären Bedingungen, ohne Sicherheiten, ohne sozialen Absicherungen. Ein Skandal

Veröffentlicht in Elisabeth_M-R. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kulturpolitik

…alles Handeln eines Staates im Bereich Kunst und Kultur.
Kulturpolitik stellt die Rahmenbedingungen innerhalb derer Kunst und Kultur in einem Staat/einer Gesellschaft stattfinden kann. Ziel ist die Erhaltung und Förderung von Kultur. Kulturpolitik wirkt auf zwei Ebenen:
Staatlich/politisch (Partei~) – Das Kulturressort gilt in der Politik als wenig aufwendig, in dem sich Politiker (LH, BH, …) nicht nur positiv präsentieren können und sehr gönnerhaft auftreten können, haben sie auch eine gewisse Definitionsmacht. In der Verteilung der Gelder/Förderungen ist sie ein steuerndes Machtmittel, das von oben nach unten wirkt.
Die zweite Ebene wirkt für mich eher von unten nach oben. Die allgemein sehr offen gehaltene Definition von Kultur und die positive Konnotation des Wortes ermöglichen zahlreiche Handlungsspielräume, in denen Kultur stattfinden kann. Somit sehe ich das kulturpolitische Lobbying (Vorstellen von Projektkonzepten bei Politikern) von systemkritischen, oppositionellen Vereinen, NGO’s auch als Kulturpolitik. Beide Ebenen beschreiben den Status Quo des strukturellen Prozesses in einer Gesellschaft.

Veröffentlicht in Nicole_H. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kulturpolitik

Wikipedia bezeichnet Kulturpolitik (in einem engeren Verständnis) alles Handeln eines Staates im Bereich der Kunst (bildende, darstellende Kunst, Musik, Literatur).. In einem weiteren Verständnis umfasst Kulturpolitik jegliche Form gesellschaftlicher Beziehungen.

Veröffentlicht in Elisabeth_E. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kulturpolitik

Kulturpolitik, bezeichnet die Tätigkeit des Staates, der Länder, Gemeinden, aber auch von Kirchen, der öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Parteien, sowie auch internationaler Instanzen mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung von Kultur. Im Zentrum der Kulturpolitik stehen das Erziehungs- und Bildungswesen, die Bereiche Wissenschaft, Kunst, Natur- und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege und Sport.
In einem weiteren Verständnis umfasst Kulturpolitik jegliche Form gesellschaftlicher Beziehungen.
In dem Maße, in dem der das Selbstverständnis des Staates sich wandelt, verändert sich zugleich auch sein Verständnis von Kultur, ihren Trägern und ihrer Finanzierung. Die Situation der öffentlichen Haushalte führt auch in diesem Bereich zur Verringerung von Zuwendungen.
Angesichts begrenzter materieller Ressourcen und einer begründeten Skepsis vor zu viel staatlicher Zuständigkeit geht die Kulturpolitik offenbar andere Wege. Es gibt einen Hang zur Refeudalisierung des Kulturlebens. Die einstige Anspruch, wonach Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik wesentlich zur gesellschaftlichen Demokratisierung beitragen sollte, wird damit ad absurdum geführt.

Veröffentlicht in Leo_S. Schlagworte: . Kommentar schreiben »