das immer Gleiche in ihrer vielfältigen Ausführung, gaukelt quasi Vielfalt vor (dies ist die reale Welt), Produkte sind plastischer und bunter als das reale Leben selbst.
Im Gegensatz dazu die KUNST Abgrenzung zum Alltäglichen
die AURA authentische Kunstwerk
Begriff von natürlichem Gegenstand einmaliges Erscheinen.
„Ideen zur Kunst“ WALTER BENJAMIN
Der Begriff Kulturindustrie bezeichnet die industrialisierte Produktion von Kultur, also von „Kulturgütern“.
Der Begriff der Kulturindustrie tritt zum ersten Mal in der Veröffentlichung „Dialektik der Aufklärung“ 1948 auf: (Max Horkheimer, Theodor W. Adorno)
Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerk der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen.
Adorno erhoffte, aus den Thesen zur Kulturindustrie eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb die antagonistische, aus kulturmarxistischer Sicht in sich widersprüchliche, kapitalistische Gesellschaft, stabil ist. Dieser soziale Kitt, wie ihn Erich Fromm nannte, sollte die Kulturindustrie sein, welche als Mittel von Herrschaft und Integration agiert. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Dies sieht er im Geistigen wie im Materiellen, zumal die Kulturindustrie an sich schon starke materielle Tendenzen aufzeigt.
Es gibt keine kulturelle Opposition zur Kulturindustrie, die nicht selbst Teil der Kulturindustrie wäre.
Wer die Kulturindustrie kritisiert, muss deshalb an ihr zugleich teilhaben und nicht teilhaben.
Selbstbeschränkung auf kulturelle Kritik ist eine Handlung, die auf Machtpartizipation hinausläuft, auf Macht in der Kulturindustrie