Das Kunstwerk und dessen Reproduzierbarkeit

Essay „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ (1936) von Walter Benjamin, dt. Philosoph, Kulturtheoretiker, Schriftsteller.
Die zentrale These ist, dass das Kunstwerk an Authentizität und Ausstrahlung aufgrund massenhafter Vervielfältigung und Verbreitung verliert. Dabei war das Kunstwerk immer reproduzierbar, von Menschen gemachte Nachbildungen bzw. Fälschungen sind aber authentisch, weil sie ein gewisses Handwerk erfordern (z. B. von SchülerInnen zur Übung gefertigt). Problematisch sind die neuen Reproduktionsmöglichkeiten, denn Massenprodukte haben keine „Aura“.

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Kulturindustrie

„Kulturindustrie -Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max
Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus. „Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition.

Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerk der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.
Mit Kulturindustrie meint Adorno später die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno erhoffte, aus den Thesen zur Kulturindustrie eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb die antagonistische, aus kulturmarxistischer Sicht in sich widersprüchliche, kapitalistische Gesellschaft, stabil ist. Dieser soziale Kitt, wie ihn Erich Fromm nannte, sollte die Kulturindustrie sein, welche als Mittel von Herrschaft und Integration agiert. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Dies sieht er im Geistigen wie im Materiellen, zumal die Kulturindustrie an sich schon starke materielle Tendenzen aufzeigt.

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Kulturindustrie

das immer Gleiche in ihrer vielfältigen Ausführung, gaukelt quasi Vielfalt vor (dies ist die reale Welt), Produkte sind plastischer und bunter als das reale Leben selbst.

Im Gegensatz dazu die KUNST Abgrenzung zum Alltäglichen
die AURA authentische Kunstwerk
Begriff von natürlichem Gegenstand einmaliges Erscheinen.
„Ideen zur Kunst“ WALTER BENJAMIN

Der Begriff Kulturindustrie bezeichnet die industrialisierte Produktion von Kultur, also von „Kulturgütern“.
Der Begriff der Kulturindustrie tritt zum ersten Mal in der Veröffentlichung „Dialektik der Aufklärung“ 1948 auf: (Max Horkheimer, Theodor W. Adorno)

Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerk der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen.

Adorno erhoffte, aus den Thesen zur Kulturindustrie eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb die antagonistische, aus kulturmarxistischer Sicht in sich widersprüchliche, kapitalistische Gesellschaft, stabil ist. Dieser soziale Kitt, wie ihn Erich Fromm nannte, sollte die Kulturindustrie sein, welche als Mittel von Herrschaft und Integration agiert. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Dies sieht er im Geistigen wie im Materiellen, zumal die Kulturindustrie an sich schon starke materielle Tendenzen aufzeigt.

Es gibt keine kulturelle Opposition zur Kulturindustrie, die nicht selbst Teil der Kulturindustrie wäre.
Wer die Kulturindustrie kritisiert, muss deshalb an ihr zugleich teilhaben und nicht teilhaben.
Selbstbeschränkung auf kulturelle Kritik ist eine Handlung, die auf Machtpartizipation hinausläuft, auf Macht in der Kulturindustrie

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