Migration

Grenzen ändern ihre Form und definieren einen Raum, in dem das ‚reisende’ Kapital globaler Unternehmen und die mobile Arbeitskraft der Menschen koordiniert und kontrolliert werden. Der Diskurs der Mobilität schwankt zwischen der Aufforderung, räumlich flexibel zu sein und dem Verbot, sich zu bewegen. Während die Vorstellung von Nomadismus einerseits romantisiert wird, wird andererseits die Mobilität mancher
Personen mit illegaler Bewegung gleich gesetzt (was seit dem 11. September oft zusätzlich als ‚Krieg gegen den Terrorismus’ inszeniert wird). Das Fluchtmotiv, das auch in der Migration eine Rolle spielt, kann auch auf den Tourismus angewendet werden, der als „eine einzige Fluchtbewegung aus der Wirklichkeit“ (Hans Magnus Enzensberger) angesehen werden kann.
Der Stadtsoziologe Jean-Pierre Garnier unterscheidet drei Klassen von Bewegungsfreiheit: Geschäftsleute, Touristen und andere global player, die sich nach Belieben bewegen dürfen; Bewohner der ‚zweiten Welt’, deren Bewegungsfreiheit durch Grenzschutz und ‚Ausländerbehörden’ permanenter Kontrolle unterliegt; und schließlich jene Personen, die sich überhaupt nicht mehr bewegen, die im Lokalen quasi eingeschlossen werden. Grenzen werden zu einem Spekulationsobjekt der Währungs-, Preis- und Lohnunterschiede sowie dem Status von Personen.
Das Beharren auf territorialen Grenzen des Nationalstaats, das mit der Behauptung einer nationalen Gemeinschaft, von Leitkultur und verpflichtenden Werten einhergeht, ist reine Symbolpolitik. Die Forderung nach Integration setzt Leute unter Druck, sich einer ‚Gesellschaft’ anzupassen, von der andererseits immer wieder bezweifelt wird, ob sie überhaupt existiert. Stattdessen sollte man die Idee einer postnationalen Bürgerschaft überlegen, die international und lokal, jedoch nicht national ausgerichtet ist.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Subversion

Subversion ist das Unterwandern von gesellschaftlichen Normen durch Zerstörung oder Veränderung der bestehenden Werte, Institutionen, Sitten und Tabus, die vom Großteil der Gesellschaft meist unhinterfragt bleiben.

Der subversive Akt will Dinge aufzeigen, die keinen allgemein anerkannten Erfahrungen und Erkenntnissen entsprechen und ist skeptisch gegenüber ewigen Wahrheiten, Kunstregeln, Naturgesetzen und Ordnungsprinzipien.
Die westliche Politik und Kultur sind immer bürgerlicher und veränderungsfeindlicher geworden, und obwohl sich die sozialen Befreiungsbewegungen seit den 60er Jahren nicht verwirklicht haben, gab es damals eine wichtige Subkultur des Anti- und ein grösseres öffentliches Bewusstsein dafür, Allgemeinplätze heraus zu fordern. Seit die Grenzen zwischen Underground und Mainstream in der Popkultur immer mehr verschwunden sind, hat auch das subversive Potential der Subkulturen abgenommen. Auf politischer Ebene wird Subversion heute oft nur als terroristischer Akt – dem Umstürzen und Aneignen von ‘Macht’ durch ‘verbotene’ Mittel – wahr genommen und ist somit meist negativ besetzt.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Volkskultur

Volkskultur, ein um die Wende zum 20. Jahrhundert zur Abgrenzung von der „Hochkultur“ entstandener Begriff, der eine regional verankerte, sozial vor allem an die Mittel- und Unterschicht gebundene, vorindustrielle, vorwiegend bäuerliche und handwerkliche Kulturform beschreibt, die besonders in der symbolgeladenen
Festtagskultur ihren Ausdruck findet: Chöre, Heimatvereine, Schützen, Museen, Volksmusik, Volkstanz und Blasmusik. „Im Konzept der Heimatregionen wird der Blick nach innen kultiviert, auf der Suche nach dem Kern der eigenen Kultur. Die Aussenwelt, mit ihren unvermittelten, wechselnden Sensationen sollte ausgeschlossen werden.“
In Zeiten der Globalisierung und weltweiter Migrationen ist es oft schwer, die Wurzeln einer regional definierten Volkskultur zu bestimmen, vor allem wenn sich Völker, bedingt durch Krieg, Rassismus oder Nationalismus, in der Diaspora befinden und somit nicht mehr als kollektive Einheit, als Gemeinschaft agieren können. Darüber hinaus bleibt die Frage offen, inwieweit sich ein ‘Volk’ nur über die Bewahrung des Ureigensten definieren und ob eine Kultur der faktischen Stagnation noch Bedeutung haben kann.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kollektive Erinnerung

Die Kollektive Erinnerung oder auch Erinnerungskultur dient dazu, eine Konservierung der Vergangenheit durch Archive, Museen, Gedenkstätten oder Denkmale zu institutionalisieren.
<Gegen die mittlerweile inflationär gewordene Redeweise vom „kollektiven Gedächtnis“ oder „kollektiver Erinnerung“ hat Reinhard Koselleck, einer der prominentesten Vertreter der Theorie der Geschichte, Skepsis angemeldet. Denn wer kollektive Erinnerung sucht, setzt ein kollektives Handlungssubjekt voraus, das sich auch kollektiv erinnern kann. Damit tauchen jene Handlungsträger auf (Klasse, Volk, Nation, Partei, Verband, Familie), welche „die Vielfalt persönlicher Erinnerungen verschlucken und als kollektive Einheit wieder von sich geben“.>
Während die Umgebung und Heimat durchaus Identität stiftend wirken können, beeinflusst umgekehrt jede individuelle Persönlichkeit die Identität eines Ortes oder einer Region. Familienalben können jedoch nicht auf die Ebene einer Kollektiven Erinnerung gehoben werden, da sie immer etwas Privates beschreiben und nur als Gesamtheit der Einzelteile betrachtet werden können.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Gesellschaft

Die Gesellschaft ist ein soziologisches Konstrukt und bezeichnet sowohl die Menschheit als Ganzes, als auch durch gemeinsame Merkmale definierte Gruppen. Die Bedeutung des Begriffs impliziert, dass die Mitglieder dieser Gruppe Interesse an einer gemeinsamen Zielsetzung bzw. gegenseitiges Interesse verbindet.
Die Gesellschaft kann als Summe der Beziehungen unter Individuen (Marx) oder als lose Verknüpfung von Individuen (Tönnies) betrachtet werden. Laut Pierre Bourdieu gibt es zwei Ansätze, um Gesellschaft zu erklären: die Ebene der sozialen Praxis und die Ebene der Theorie der Praxis.
Die Grenze einer Gesellschaft kann über Landesgrenzen, Kulturgrenzen oder verschiedene soziale Systeme – bzw. geschichtlich über die Art der Produktionsverhältnisse – erfolgen, wobei gerade die Definition dieser Grenzen nicht unumstritten ist und wiederum schnell an ihre Grenzen stösst.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Partizipation

participare – an etwas teilnehmen, einen Teil von Etwas (mit)nehmen, mitwirken, mitbestimmen. Partizipation als Schlagwort des Aufbruchs also, als Gegenentwurf zum Ennui. Die Langeweile, die uns sanft umwickelt in der postmodernen Wirklichkeit des Guten Lebens.
Aber was bringt uns noch dazu, mitwirken zu wollen? was können wir mitbestimmen? und nehmen wir nicht auch am Konsumerismus Teil? Sollten wir nicht gerade, wenn wir Teil nehmen auch einen Teil mitnehmen? Oder muss es genügen, an Erwerbsarbeit mit zu wirken, ohne die Gesellschaft des Freien Markts
mitbestimmen zu dürfen?
Wie Oprah Winfrey, laut Time Magazine eine der einflussreichsten 100 Personen, bei einer Ansprache an der Stanford University am 15. Juni 2008 so schön gesagt hat: ‘Geld ist ganz nett. Ich mag Geld. Es ist gut, um Dinge zu kaufen. Aber was ihr wollt ist Geld mit Bedeutung – eure Arbeit soll Bedeutung haben, denn das ist es, was echten Reichtum in euer Leben bringt.’
Gerade im Konsumerismus kann man jedoch Impulse setzen und zB. auch durch Nicht- Teilnehmen partizipieren und somit dem gängigen Imperativ der ‚Freiheit des Konsums’ entgegen steuern.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Initiative Kulturarbeit, ‘Repräsentationskultur’ und Event- bzw. Spektakelkultur

stehen in einer Wechselwirkung und existieren durch die Abgrenzung bzw. über die Definition des jeweils anderen. Während Repräsentationskultur gemeinhin als die allgemein anerkannte Form von Kunst- und Kulturvermittlung verstanden wird, bilden die Initiative Kulturarbeit und die Eventkultur davon zwei diametral entgegen gesetzte Zweige, deren Überschneidung sich trotzdem nicht kategorisch ausschliessen lässt, denn auch Initiative Kulturarbeit kann zB. Events hervor bringen.
Die drei Kulturbegriffe können grundsätzlich gleichartige Einrichtungen (zB. Ausstellung) oder Veranstaltungen (zB. Konzert) beschreiben, unterscheiden sich dabei jedoch grundlegend in ihrer Intention, ihrer Organisation und Zielsetzung, teilweise in Öffentlichkeiten sowie den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Obwohl sich Initiative Kulturarbeit in einem wirtschaftlichen Rahmen bewegen muss, will sie abseits von kapitalistischer Wertschöpfung agieren. Da sie grossteils von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird, ist es eine ihrer wichtigsten Herausforderungen, die Bedeutung von ‚Arbeit’ (vs. Lohnarbeit) innerhalb einer Gruppe neu zu positionieren.
Auch auf der Ebene des Handlungsraums unterscheidet sich die Initiative Kulturarbeit, die sich vor allem im Regionalen fest machen lässt, von dem nationalen Kulturerbe der Repräsentationskultur sowie der Eventkultur, die Mechaniken der Globalisierung verinnerlicht und kaum auf Nachhaltigkeit setzt.

Politische Kulturarbeit

Als Kulturinitiative, die veranstaltet, sich präsentiert und einen öffentlichen Diskurs anbieten will, ist es unausweichlich, dass man auch politisch agiert, da man innerhalb einer Gemeinschaft automatisch politischen Raum besetzt. Darüber hinaus bezeichnet ‘Politische Kulturarbeit’ jedoch einen explizit politischen Impetus. ‘Politik’ leitet sich vom griechischen polis – der Bezeichnung für Stadt oder Gemeinschaft – ab und bezeichnet die aktive Mitgestaltung der unmittelbaren Weltordnung.
Kulturarbeit kann aus Konflikten, die als Triebkraft des sozialen Wandels angesehen werden können, oder Konsens, der das gesellschaftliche Gemeinwohl herstellt (emanzipatorisches Politikverständnis Jean-Jacques Rousseaus), entstehen. „Politik ist der Kampf um die Veränderung oder Bewahrung bestehender Verhältnisse.“ (Christian Graf von Krockow, 1976). Politische Kulturarbeit bewahrt die Veränderung.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Kulturpolitik

die Politik der Kultur? oder die Kultur der Politik?
ist Kultur politisch? darf sie es sein, oder soll bzw. muss sie es gar sein?
hat Politik Kultur? und was ist das eigentlich, ‘Kultur?’
„Zivilisation ist, wenn man eine Klobürste besitzt. Kultur ist, wenn man sie auch benutzt.“
Klobürstenpolitik also? mitnichten.
denn Kultur will nicht in erster Linie sauber machen, sondern Spuren hinterlassen, im besten Fall sogar ordentlich Staub aufwirbeln, und sei es nur in den Köpfen…
Kulturpolitik ist das Regelwerk, das entscheidet, wer wo wann was wie – über die klassische Pflege von Kulturgütern hinaus – darstellen darf, in dem also die Grundbedingungen für den gesamten Kulturbetrieb und dessen staatliche Förderung festgesetzt werden. Vor allem im Bereich der Förderungen ist es oft richtungweisend, wer Unterstützung erhält und wem diese verwehrt bleibt. Medienpolitik ist ein Instrument, das den Zugang zu Öffentlichkeiten steuern kann und somit auch ein wichtiges Machtinstrument der Kulturpolitik.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Öffentlichkeiten

Ausgehend vom Begriff der ‘publicité’, der im 18. Jahrhundert in Frankreich geprägt wurde und die freie und ungehinderte Kommunikation im Öffentlichen Raum bezeichnet, kann Öffentlichkeit als eine Grundsäule der Demokratie betrachtet werden. Öffentlichkeiten entstehen durch Zugang zu Öffentlichem Raum sowie repräsentative Darstellung innerhalb dieser Räume. Auch der private Handlungsraum kann als öffentliches Experimentierfeld angesehen werden kann. Tatsächlich gibt es kaum repräsentative Öffentlichkeiten, sondern eine Öffentlichkeit der Mehrheit, die Teilöffentlichkeiten generiert und Öffentliche Räume teilweise verschlossen hält. Durch Freie Radios oder Bürger-Journalismus sind Gegenöffentlichkeiten als eine Möglichkeit der Intervention entstanden, denen besonders durch das Internet eine Plattform zur Vernetzung geboten wird.
Gegenöffentlichkeit ist jedoch nicht nur eine Frage medialer Präsentationsform, sondern auch eine kulturelle Praxisform mit der Konsequenz, die Regeln der herrschenden Öffentlichkeit zu brechen.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Öffentlicher Raum (urbaner, ländlicher, sozialer, künstlerischer, medialer)

Das Ideal des Öffentlichen Raums bezeichnet einen Ort, der sich in erster Linie durch seinen freien Zugang vom privaten Raum unterscheidet. ‘Öffentlich’ bezeichnet in diesem Fall einen meist von einer Staatseinrichtung (Bund, Land, Gemeinde) bewirtschafteten Bereich, der gemeinschaftlich genutzt werden kann. Laut Habermas ist Öffentlicher Raum der Bereich zwischen Zivilgesellschaft und dem Staat, in dem die Öffentlichkeit sich selbst organisieren und Öffentliche Meinung gebildet werden kann. Innerhalb dieser Sphäre kann sich die/der Einzelne entwickeln und an Diskussionen über die Entwicklung der Gesellschaft teilnehmen. Öffentliche Räume werden immer mehr durch Eingriffe in Persönlichkeitsrechte (Stichwort Überwachung) gekennzeichnet bzw. ihrem eigentlichen Sinn entzogen. Besonders im urbanen Raum gibt es kaum Orte, die nicht an Konsumation gebunden sind. Öffentlichkeit wird allerorts gerne den Regeln des Post-Kapitalismus untergeordnet. Im Angesicht der Tatsache, dass Immobilenhandel als Sinnbild des Kapitalismus betrachtet werden kann, sollte Öffentlicher Raum als Gegenpol zur voranschreitenden Privatisierung eine Präsentationsfläche und Diskussionsforum bieten, das in jeder Hinsicht ‘barrierefrei’ sein muss. Tatsächlich existiert nicht ein gemeinsamer Öffentlicher Raum, da aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit oft kein gleichberechtigter Zugang gegeben ist – daher sollte ein postmodernes Konzept von einer Vielzahl an Öffentlichen Räumen in Betracht gezogen werden. Seit ‘Reclaim the Streets’ – einer Widerstandsbewegung, die sich Ende der 1990er-Jahre vor allem gegen die Globalisierung formiert hat, haben sich viele weitere Bewegungen wie zB. Guerilla Gardening oder Critical Mass entwickelt, die eine gemeinschaftliche Aneignung von Öffentlichem Raum verfolgen.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Gender

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“ (‘On ne naît pas femme, on le devient.’) – dieser berühmte Satz von Simone de Beauvoir hat erstmals das Konzept von Gender aufgeworfen. Gender ist die Bezeichnung für das soziale oder zugeschriebene Geschlecht, das über verschiedene Codes vermittelt wird und im Gegensatz zum biologischen Geschlecht steht. Gender ist das, was jenseits von Männlich und Weiblich sowie der jahrhundertelangen Tradition einer Einteilung der Welt in diese beiden Pole existiert.
„Die Kategorie des Geschlechts ist eine politische Kategorie, die die Gesellschaft als heterosexuell begründet.“ (Monique Wittig)
Geschlechterrollen, die auf bestimmten Körpern und deren zugewiesenen Attributen basieren, sind ein soziales Konstrukt, das in vielen Gesellschaften als normatives Werkzeug funktioniert. Die Gender-Debatte fordert eine Überwindung dieser Geschlechtszuweisungen (von der trans- oder intersexuelle Menschen ohnehin ausgeklammert werden) und die Begründung von Identitäten aufgrund anderer Merkmale.

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Feminismus

Der Feminismus ist eine soziale Bewegung, die die Gleichberechtigung der Frauen in einer patriarchal geprägten Gesellschaft fordert. Die erste Welle der Frauenemanzipation begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der Forderung von grundsätzlichen Menschenrechten, die Frauen zuvor verwehrt waren: das Wahlrecht,
Zugang zu Universitäten und das Recht auf Erwerbstätigkeit. Konkret wird Feminismus meist als eine politische Bewegung verstanden, die sich in den 1960er-Jahren formiert hat und aus der sich im Laufe der Jahre verschiedenste Strömungen entwickelt haben, die alle die Überwindung von Geschlechterhierarchien zum Ziel haben – auf mehr (zB. Valerie Solanas, die in ihrem Manifest ‘S.C.U.M.’ zur Tötung aller Männer aufgerufen hat) oder weniger radikale Art und Weise (zB. Esoterischer Feminismus, der sich an okkulten Hexentraditionen bedient).
Grundsätzlich sollte eine Selbstbestimmung über den eigenen Körper gegeben sein, wobei sich dieser nicht ausschliesslich über das biologische Geschlecht definieren lässt (nicht alle Frauen sind gleich oder in einem gemeinsamen Interesse verbunden, nur weil sie Frauen sind). Die Gender-Debatte hat die Dekonstruktion von Feminismus und Geschlechterrollen (geprägt von Judith Butler) zur Folge gehabt und es ist nun eine Entwicklung zum Universalismus als grundsätzliche Gleichheit zu bemerken, der allgemein soziale Gerechtigkeit im kapitalistischen System anstrebt und den Kampf der Geschlechter überwinden will (zB. Gender Mainstreaming).

Veröffentlicht in Susanne_P. Schlagworte: . Kommentar schreiben »