übt Kritik an Androzentrismus und Patriarchat, analysiert Machtverhältnisse, gesellschaftliche Hierarchien, Denkverhältnisse und Wahrnehmungsweisen
Ziel: Verbesserung der rechtlichen, ökonomischen und politischen Situation von Frauen, Wissenschaftskritik
Unter Androzentrismus wird eine Sichtweise verstanden, die Männer als Zentrum, respektive als Maßstab und Norm versteht. Androzentrismus kann also als eine gesellschaftliche Fixierung auf den Mann oder das „Männliche“ verstanden werden. Ein androzentristisches Weltbild versteht den Mann als die Norm, die Frau als Abweichung von dieser Norm
Feministische Forderungen und Themen
- Feministisches Einwirken auf politische und wissenschaftliche Praxis
- Gleichstellung/-berechtigung in Politik, Beruf, Gesellschaft und Familie
- Gegen strukturelle und individuelle Gewalt
- Sprachliche Sichtbarmachungvon Frauen
- Sexuelle und kulturelle Selbstbestimmung
- Etablierung von Frauenrechten als Menschenrechte
- soziale Bewegung Frauenbewegung und politische Theorie feministische Theorie
Die Frauenbewegung ist eine internationale soziale Bewegung, die sich für die Rechte der Frauen in der Gesellschaft einsetzt.
Sie wird in 3 Phasen oder Wellen unterteilt.
1. Welle der modernen Frauenrechtsbewegung
Mitte d 19. Jhd bis Anfang des 20. Jhd´s kämpfte für die grundsätzlichen politischen und bürgerlichen Rechte der Frauen wie z. B. das Frauenwahlrecht, das Recht auf Erwerbstätigkeit, das Recht auf Bildung und eine Gesellschaft auf neuer sittlicher Grundlage. Suffragetten (suffrage – engl. Wahlrecht)
2. Welle ab 1960er Jahren Frauenforschung, Zusammenhang mit Studentenbewegung, feministischer Aktionismus und feministische Theorie der (autonomen) Frauenbewegung (seit den 1960er Jahren) entstand im Rahmen der Neuen Linken, als Kritik an den auch dort massiven Diskriminierungen von Frauen, besonders Müttern.
Mehr unabhängigkeit im Zuge der Sexuelle Revolution, Antibabypille.
alternativ Gleichheit oder Differenz
Übergang d Genderforschung
über Geschlecht wird oft gesprochen implizit
2 Richtungen d Frauenbewegung d 70er Jahre
- Verfechter d Gleichberechtigung, Gleichheit
- Differenz, theoretische Ansätze, autonome Forschung v Weiblichkeit
80er Jahre feministische Diskursanalyse
Geschlechter sind gleich und anders
“Neubestimmung d Verhältnisses von Gleichheit und Differenz”
Vordenkerinnen der 3. Welle
FRENCH FEMINISM, 3 frz.Theoretikerinnen
Hélèn Cixous , Luce Irigaray Julia Kristeva
Differnzfeministinnen weibliche Taktik
Text d herrschenden männlichen Kulturen, werden imitiert u parodiert.
keinen Sinn nach Wesenheit im Geschlecht zu fragen
Herausarbeitung neue Normen Diskurse Emanzipationsdiskurs
Neubedeutung von Weiblichkeit und Männlichkeit,
Überwindung d herkömmlichen Zuordnung
Judy BUTLER “Theorie der Parodie” „Das Unbehagen der Geschlechter
repräsentiert Umbruch in d Sichtweise auf Geschlecht
Butlers spezifisch feministische Theorie, welche die normierende Wirkung des zweigeschlechtlichen Denkens aufzeigt und in der Geschlechterforschung verankert
3. Welle “third wave” 1990er Jahre
Kritik an Eurozentrismus und Heteronormativität,
Heteronormativität beschreibt ein binäres („zweiteiliges“) Geschlechtssystem, in welchem lediglich genau zwei Geschlechter akzeptiert sind, und das Geschlecht mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung gleichsetzt
Riotgrrrls
Der Slogan der Bewegung lautete Revolution Girl Style Now!
Riot girl / Riot Grrl (von engl. „riot“ = Aufruhr und „girl“ = Mädchen) bezeichnet eine Anfang der 1990er Jahre in der US-amerikanischen Hardcore-Punk-Szene, ursprünglich vor allem in Olympia (Washington), entstandene feministische subkulturelle Bewegung. Einerseits wurde auf die starke Überzahl männlicher Musiker und deren Dominanz in der Musikszene, andererseits auch als typisch männlich empfundene Bestandteile von Bühnenshows reagiert.
Neue Aspekte sind vor allem eine globalere, weniger ethnozentristische Sichtweise, die Betonung der Notwendigkeit, dass auch Männlichkeit ein nach Zeiten und Regionen unterschiedliches Konstrukt ist, das kritisch hinterfragt werden muss.
Unter dem Begriff des Gender Mainstreaming verabredeten 1995 auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz die dort versammelten Regierungen inkl. des Vatikan, den kleinsten Reformkompromiß auf den sie sich einigen konnten,
als eine „top down“ Strategie, die Frauen-, aber auch Lesben- und Schwulenbewegungen unterstützen soll.
gender mainstreaming die deutsche Übersetzung „Integration der Gleichstellungsperspektive“ oder „durchgängige Gleichstellungsorientierung“ Bei den Behörden der Europäischen Union werden für die Übersetzungen folgende Formulierungen verwendet: „geschlechtersensible Folgenabschätzung“, „gleichstellungsorientierte Politik“ oder „Gleichstellungspolitik“.
„Men have always been afraid that women could get along without them.“
Margaret Mead