Identität(en) – Identifikation

Identität oft verstanden als Eindeutigkeit, Identität auch mit Person und persönlichem Nachweis der Identität von einem/einer Selbst mit der Aktenkundig notierten und gespeicherten Person. Identitätsnachweis. Identität ist immer auch das Ergebnis von Identifikation, von gleichsetzen mit oder auch Ergebnis von Identifizierung. Identifizierung ist das Ergebnis von identifizieren. Identität bedeutet aber auch sich identifizieren mit etwas, etwa mit kultureller Identiät, mit Ethnizität. Identitätsstiftend taucht auch in diesem Begriffsreigen auf, kultur, ethische Herkunft, Religionen usw…. viele kulturelle Konzepte werden als Identitätsstiftend angesehen. Identifikation ist für mich eher der Prozess, mittels dem sich Individuen ident etwa mit Ansichten von Persönlichkeit setzen oder einordnen.
Identitätskonzepte und Identität verweisen für mich aber auch auf das Kulturwesen Mensch und auf die Sozietät des Menschen hin. Identität kann aber auch als versuch angesehen werden mit sich selbst eins sein zu wollen, als Versuch Beständigkeit in den empfundenen steten Wandel zu bringen.  Ganz persönlich geschrieben, habe ich Probleme mit dem Begriff Identität und vor allem mit dem Konzept Identität. Im Plural ginge das schon eher, Identitäten, also Varianten persönlicher Rollen und sozialer Handlungsweisen, die performativ immer wieder wiederholt werden, also Selbstähnlichkeit in Situationen und sozialen Rahmen(bedingungen). Identität als Konzept und speziell Identifikation, etwa mit einem übergeordneten Sozialwesen, gar einer Gemeinschaft oder Volksgemeinschaft, erinnert mich immer an Klone, an klonartiges Sein, an Mensch als Gattungswesen und Antiindividuum.

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