Die Vergegenwärtigung und Repräsentation von Geschichte gehört zu den erprobten Methoden der kollektiven Identitätsbildung. Mit Hilfe von Jubiläen, Gedenktagen und materiellen Erinnerungszeichen wie Denkmälern oder Bauwerken wird die Vergangenheit inszeniert, um bestehende institutionelle Ordnungssysteme zu stabilisieren und Zukunftsfähigkeit zu suggerieren.

Der Bürgermeister blickt staatstragend von Plakaten, Bauwerke und einige Farbstriche suggerieren Modernität und ein offenes kulturelles Image.
Der damit einhergehende Personenkult dieser Darstellungen erinnert doch sehr an vergangene
Zeiten in denen Herrscher von Palästen der Republik lächelten.