Partizipation

Partizipation (lat.), „Teilnahme“, „Teilhabe“; (Karl-Heinz Hillmann, Wörterbuch der Soziologie S.654)

Partizipation bedeutet an etwas teil-zu-haben. Damit wird ein Eingebunden-sein von Personen/Individuen, in Institutionen, in Organisationen, in Prozesse und Projekte bezeichnet. Diese Partizipation kann in verschiedenen Intensitäten auftreten, von einer Identifikation mit etwas (ich gehe in meiner Teilhabe so weit auf, dass ich mein persönliches Leben und meine Bedürfnisse einem größeren Ganzen unterordne), bis hin zu einem einfachen mittragen, ermöglichen, mithelfen an etwas wie einem Projekt, das sehr wohl durch meine Persönlichkeit mit definiert werden kann und soll. Partizipation im politischen Sinne ist jedenfalls ein aktiver Akt, der den Willen zum Mitgestalten und -reden beinhaltet und, den Willen, nicht länger passiv zu sein und sich mit Gegebenheiten abfinden zu müssen. Weg vom hinterher-Trotten oder herum geschoben werden. Partizipation ist die Möglichkeit das Leben in einem größeren Zusammenhang mitzugestalten.

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