Der Feminismus ist eine politische Bewegung mit dem Ziel die andronzentristische, patriarchale Gesellschaftsordnung zu überwinden.
Strömungen innerhalb des Feminismus (lt. Wikipedia):
• Radikalfeminismus (Gleichheitsfeminismus)
• Dekonstruktivistischer Feminismus / Postfeminismus
• Psychoanalytisch orientierter Feminismus
• Marxistischer Feminismus und Freudomarxistischer Feminismus
• Materialistischer Feminismus
• Autonome Feministinnen
• Anarchistischer Feminismus
• Differenzfeminismus
• Gynozentrischer Feminismus
• Kultureller Feminismus
• Magischer (esoterischer) Feminismus
• Individualfeminismus
• Militanter Feminismus
Feminismus gilt vielen unserer MinisterInnen als klarer “Handlungsauftrag und Handlungsanleitung”, wie Frauenministerin Doris Bures und Sozialminister Erwin Buchinger ausführten. Feminismus als Konzept für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben hat viele Frauen, aber auch Männer angesprochen -und ruft dazu auf, “Frauen als gleichberechtigte und gleichwertige Partner in allen Lebenssituationen” zu sehen und anzuerkennen, so Außenministerin Ursula Plassnik. “Gleichstellung” sieht auch Umweltminister Josef Pröll im Mittelpunkt, somit auch “die Ansprüche von Frauen und ihre Karrierechancen besonders im Auge zu behalten und dabei auch Vereinbarkeit von Kinder und Beruf bestmöglich zu gewährleisten”.
Wie man hier sieht ist der Feminismus bei den österreichischen PolitikerInnen angekommen. Würde mir jedoch wünschen dass auch Taten folgen.
Sonntag, 15. Juni 2008 um 21:50
Deine sarkastische Skepsis gegenüber der hochoffiziellen Politik ist angebraucht, Stefan. Zu selten folgen den Worten Taten.
Die Wikipedia Seite zu Feminismus finde ich nicht so toll – da editeren offenbar immer wieder Leute rum, die wenig Ahnung davon haben. Es gibt ein Gender Wiki, das finde ich viel interessanter und differenzierter: http://www2.gender.hu-berlin.de/gendermediawiki/index.php/Hauptseite
LG Andrea