Partizipation ist eine aktive Teilnahme an einem Entstehungsprozess, ein Zusammenschluss mehrerer Leute/Bürger, um sich gemeinsam für etwas einzusetzen/etwas weiterzugeben. Sie versuchen Einfluss zu nehmen auf politische Entscheidungsprozesse, auf soziale Ungerechtigkeiten auf allen Ebenen. Es bedeutet die Einbindung von Individuen und Organisationen in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse, da die Partizipation das soziale Vertrauen stärken und die Bildung von Humankapital fördern kann. Es ist eine aktive Auseinandersetzung mit einem System/Bereich. Dabei werden (in der politikwissenschaftlichen Betrachtung) zwei Formen der Partizipation unterschieden: die konventionelle und die unkonventionelle. Die konventionelle ist gesetzlich geregelt und festgeschrieben und meint die Beteiligung in Partien, Ämtern, Gewerkschaften, etc. die unkonventionelle ist nicht gesetzlich verankert und meint die politische Beteiligung in Vereinen, bis hin zu illegal gesetzten Aktionen.
Dieser Begriff kann/wird auf verschiedenste Verhaltensformen und Bereiche einer Gesellschaft ausgedehnt werden.