Arbeit beschreibt eine aktive Tätigkeit, mit vorheriger Zielfestlegung einer selbst oder fremdauferlegten Aufgabe. Arbeit dient in erster Linie zur Existenzsicherung und bestimmt unser Leben, beeinflusst durch die gesellschaftlichen Konventionen. Mensch unterscheidet zwischen erwerbstätiger Arbeit und Ehrenamt, zwischen selbstständiger und unselbstständiger, zwischen geistiger und körperlicher Arbeit, zwischen Qualität und Quantität. Der Wert und das soziale Ansehen einer Arbeit/einer arbeitenden Person in unserer Gesellschaft hängt mit der Höhe der Entlohnung zusammen. Die Entlohnung steht (leider) nicht zwangsläufig mit der Nützlichkeit/Notwenigkeit/Qualität/Quantität einer Arbeit in Verbindung.
Arbeit ist ein negativ konnotierter Begriff und bedeutet: „Mühe“, „Plage“ oder in Worten des Brockhaus: bewusstes, zielgerichtetes Handeln des Menschen zum Zweck der Existenzsicherung wie der Befriedigung von Einzelbedürfnissen; zugleich wesentlicher Moment der Daseinserfüllung. (über Letzteres mag ich streiten, denn das wage ich ein wenig anzuzweifeln.)
Betrachtet mensch Arbeit –nach der Linguistik– auf Inhalt und Form, kommt neben der Form der Vertragsoption, Angestelltenverhältnis und Lohn, noch das Eigenempfinden der jeweiligen arbeitenden Person hinzu. Ist es für sie_ihn eine erfüllende, vergnügliche, produktive Arbeit und fördert somit ihr_sein jeweiliges Wohlbefinden in einer Gesellschaft, wäre es für mich ein sich anstrebend lohnender Status Quo der Zukunft. Denn indem das Selbstbildnis einer gewählten Arbeit positiv transportierbar ist, kann sich auch die Wertdefinition in einer Gesellschaft verändern.